angerichtetes Dessert

Hollerkrapfen

Ende Mai, Anfang Juni beginnt wieder die Holunderblüten-Saison!
Sirup muss jedes Jahr gemacht werden. Außerdem trockne ich Blüten für Teemischungen, aber nur selten verwende ich die Blüten direkt.
Dieses Dessert, „Hollerkrapfen“ oder auch „ausgebackene Holunderblüten“ genannt, ist leider zu deftig, um es täglich zu essen, aber ab und zu muss es sein!

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Bei mir kommen Hollerkrapfen jedoch als süße Hauptmahlzeit auf den Teller, bevorzugt zum Abendessen.
Ansonsten bin ich nicht gierig darauf, zum Mittagessen brauche ich das wirklich nicht 🙂

Das Rezept selbst besteht nur aus einem klassischen Bierteig und Holunderblüten, garniert mit etwas Schlagobers und Staubzucker. Wer mag, kann aber auch frisches Obst oder Apfelkompott dazu reichen.

Angerichtetes Dessert

Wichtig beim Pflücken ist, dass du den Holunder auch wirklich gut erkennst. Das klappt am Besten über seinen intensiven Geruch.
Es gibt zwar Pflanzen, mit denen du ihn verwechseln kannst, aber der intensive Duft der Blüten, der beim Näherkommen fast schon etwas erschlagend wirkt, ist eindeutig.
Pflücke nur einwandfreie Blütendolden. Auf vielen sitzen oft Läuse, die möchtest du nicht mitessen 🙂

Bein Verarbeiten acht bitte darauf, den dicken Stängel möglichst kurz zu schneiden, da er nicht sehr bekömmlich ist. Das in allen Teilen des Holunders enthaltene Gift, Sambunigrin, zersetzt sich zwar beim Frittieren, aber sicher ist sicher!

Hollerkrapfen

Den Frühsommer kann man frittieren!
Zubereitungszeit45 Min.
Gericht: Nachspeise
Keyword: Bierteig, Holunderblüten, vegetarisch
Portionen: 2 Personen
Kalorien: 460kcal
Autor: Wienerwaldfee
Cost: 4€

Zutaten

  • 8 Dolden Holunderblüten möglichst frisch geerntet
  • 100 g Dinkelmehl glatt
  • 1 Ei
  • 25 mL Milch
  • 75 mL (alkoholfreies) Bier
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Brat- und Frittieröl gibt es auch Bio, spritzt und stinkt nicht so stark
  • Staubzucker optional
  • Schlagobers optional

Anleitungen

  • Holunderblüten auf Getier überprüfen und beiseite stellen
  • Mehl mit Milch, Bier, Eiern, Zucker und Salz rasch zu einem dünnflüssigen Teig verarbeiten und 10 bis 15 Minuten rasten lassen
  • Öl zirka einen Daumen breit in eine Pfanne füllen (je kleiner die Pfanne, umso weniger Öl wird benötigt) und erhitzen. Zum Test einen Tropfen des Teigs in die Pfanne geben. Wenn es schön brutzelt, ist das Öl heiß genug.
  • Jetzt die Blütendolden in den Teig tauchen und im heißen Öl nacheinander goldbraun heraus backen. Dabei einmal wenden. Um das Fett ein bisschen aufzusaugen, die fertigen Krapfen auf Küchenpapier lagern, bis alle Dolden gebacken sind.
  • Je 4 Stück auf einem Teller anrichten, mit Staubzucker bestreuen und mit etwas Schlagobers servieren.

Notizen

Die Kalorienangabe ist diesmal nur sehr vage – ich habe die Fettmenge von Langosch zum Berechnen verwendet.

2 Kommentare zu „Hollerkrapfen“

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